BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramms 2015

Der BUND hat zur Neuaufstellung des RROPs 2015 Stellung genommen. Im Grundsatz begrüßt der BUND das sorgfältig ausgearbeitete neue RROP. Dennoch gibt es einige Verbesserungsvorschläge, die wir zu den Bereichen

2.1 Entwicklung der Siedlungsstruktur
3.1.1 Freiraumentwicklung und Bodenschutz, Ziffer 02 Biotopverbund
3.1.2 Natur und Landschaft, Ziffer 02 Biotopverbund
3.1.2 Natur und Landschaft, Ziffer 05 Kompensationsmaßnahmen
3.2.2 Forstwirtschaft, Ziffer 04 Waldränder
3.2.5 Erholung und Tourismus, Ziffer 02 Vorbehaltsgebiete Erholung
4.4.3 Erneuerbare Energien, Ziffer 02 Windenergie

ergänzen möchten. Siehe dazu unsere Stellungnahme,  hier als pdf. zum Download erhältlich.

RROP Regionales Raumordnungsprogramm

Zur Zeit wird das regionale Raumordnungsprogramm der Region Hannover überarbeitet. 

Im Vorfeld wurde im Rahmens der Veranstaltungsreihe "Region im Dialog" seitens der Region Hannover über den aktuellen Verfahrensstand des RROP 2015 informiert und einzelne Themenbereiche diskutiert. an vier Stationen konnten zu den Themenfeldern "Lebendige Städte und Dörfer", "Wertvolle Landschaft und Freiräume", "Energie und Klima" sowie "Gute Bedingungen für eine starke Wirtschaftsregion" Anregungen und Ideen eingebracht werden.

In der anschließenden Publikumsdiskussion konnte neben Werner Backeberg (Bürgermeister Region Uetze) und Christoph Meinecke (stellvertretender Hauptgeschäftsführer Unternehmerverbände Niedersachsen e.V.) René Hertwig (Naturschutzreferent BUND Region Hannover) in einem Kurzstatement entscheidende Forderungen des Naturschutzes an das neue RROP zur Diskussion stellen. Die Präsentation finden Sie hier.

Zu den 5 Kernforderungen des BUND an das neue RROP zählen:

  1. ein regionaler Biotopverbund als Vorranggebiet auf mindestens 10 % der Fläche der Region Hannover (Schwerpunkt: Fließgewässer),
  2. der naturverträgliche Ausbau der Windenergie außerhalb der für Naturschutz und Landschaftspflege bedeutenden Gebiete und außerhalb der Wälder,
  3. die Begrenzung des Flächenverbrauchs auf einen Basiswert von x % in X Jahren durch die Einführung neuer Instrumente (z.B. Handelbare Flächenzertifikate, Entsiegelungs- und Renaturierungskonzepte, Management von Brachflächen)
  4. die Sicherung der Waldränder durch den verbindliche Ausschluss neuer Bebauung und sonstiger störender Nutzungen in einem Abstand von 100 Metern und
  5. den Aufbau von, ggf. gemeindeübergreifenden, Kompensationsflächenpools seitens der Region Hannover und deren Sicherung als Vorranggebiet.

Einen Zeitungsbericht der Hannoverschen Zeitung vom 23.01.2015 finden Sie hier.

Entwurf zur Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramms2016 (RROP 2016)

hier: Zweites, auf die Änderungen des RROP-Entwurfes 2015 beschränktes
Beteiligungsverfahren - Stellungnahme zur Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 10 Abs. 1 ROP i.V.m
§ 3 Abs. 6 NROG

Hier ist die Stellungnahme des BUND zum RROP als pdf. zu lesen.

Quelle: http://archiv-hannover.bund.net/themen_und_projekte/stellungnahmen/rrop_regionales_raumordnungsprogramm/